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Sebastian

               SEBASTIAN


Auf dieser Seite erfahren Sie alles über meinen Bruder Sebastian

Denn schließlich will man ja auch wissen, um wen es hier geht.

Sebastian ist 25 Jahre




alt. Seine Leidenschaft liegt einzig und allein bei seiner Musik. Sein Zimmer schmücken sage und schreibe, 5 Regal die voll sind von Platten und CDS. Das Zimmer ähnelt einen Plattenladen, denn jede Menge Poster, Bilder und Plakate finden auch da ihren Platz.

Wichtige Interpreten wie Rory Gallahger, Grateful Dead, Pink Floyd, Led Zeppelin, Cream, Rolling Stones, Santana, Deep Purple...., spielen für Sebastian eine wichtige Rolle.

Doch eine Band gibt es, die für ihn alles bedeutet und das ist: THE WHO. Diese Band ist alles für ihn und begleitet ihn seit Ewigkeiten und wird ihn auch weiterhin begleiten.

Sebastian kam in Schmalkalden zur Welt und wuchs im kleinen Dorf Nährstille auf. Obwohl Sebastian eine richtig schöne Kindheit hatte, fiel einigen Leuten auf das etwas nicht stimmte. Nach einigen Besuchen bei unzähligen Ärzten, kam die Diagnose "Friedreichische Ataxie". Diese Krankheit wurde bei ihm im Alter von 8 Jahren diagnostiziert. Zunächst machte sich das an seiner Feinmotorik bemerkbar, zum Beispiel war und ist seine Handschrift groß und breit oder kleine Handarbeiten waren nur schwer machbar. Zudem ist seine Fingerfertigkeit sehr verlangsamt, bis hin zu unmöglich.

Nach einer Weile veränderte sich auch sein Gang- Bild. Die Beine schwankten beim Gehen hin und her. Wobei der Oberkörper auch nicht ruhig blieb. Seine Koordination und die Fähigkeit das Gleichgewicht zu halten, sind rapide gesunken. Das Resultat war, dass Sebastian mit 15 Jahren in den Rollstuhl kam.

Zunächst einmal besuchte Sebastian, bis zur siebten Klasse, eine Normale" Regelschule. Auf der Regelschule hatte Sebastian hatte es sehr schwer. Nicht von den Leistungen her, sondern von den üblichen Mobbing Atacken. Die ständigen Hetzerein der Mitschüler machten ihn sehr zu schaffen. Zudem veränderte sich die Krankheit dramatisch und ein Schulwechsel musste her.
Er besuchte "Die Förderschule für Körperbehinderte" in Erfurt. Diese absolvierte Sebastian mit dem Hauptschulabschluß. 

Als Sebastian´s erster Rollstuhl anstand, gab es natürlich Theater ohne Ende. Die Kassen stellten sich mal wieder quer. Die wollten doch tatsächlich den Antrag auf einen Rollstuhl´, nicht genehmigen.  Die Mobilität war defenitiv eingeschränkt und die Bewegung zu Fuß war ausgeschlossen. Die genehmigten es einfach nicht. Die pure Frechheit. Nach langen Gezettere und Kampfgeist der Mutter Sabine Bach, wurde der Rollstuhl genehmigt.

Da auch bei dieser Krankheit das Umfeld eine wichtige Rolle spielt, ging es zunehmend schlechter mit Sebastian, denn der Kontakt zu seinen Mitmenschen brach immer mehr ab. Schließlich verschloss er sich völlig. Sebastian war stets unzufrieden und er hatte sehr oft schlechte Laune. Er gab sich auf.

Als dann die erste Rücken-Operation anstand, ist eine Welt für ihn zusammen gebrochen. Bei dieser Operation handelt es sich um die Stabilisierung der Wirbelsäule. Durch die starke Verkrümmung ist solch eine Operation angebracht. Es werden jeweils links und rechts eine Eisen Stange fixiert.

Diese Operation ging sowas von in die Hose. Da durch einen Sturz, die linke Stange brach. Durch eine Not OP wurde die zerbrochene Stange entfernt. Von nun an spielten in Sebastians Leben, Rückenschmerzen eine große Rolle. Gleichzeitig war auch seine Seele einfach nur negativ. Deprissionen waren sein ständiger Begleiter.

Um sich zu erholen, nahm er an einer Rehamaßnahme teil, aber auch das half nicht wirklich. Seine Einschränkungen wurden immer schlimmer und es ist/war ein Jammer zusehen, dass er seine gesundtheitlichen Defizite nicht mehr aufholen kann.




Die Jahre vergingen und es wurden von einer Rückenoperation, drei Rückenoperation. So nach dem Motto alle guten Dinge sind drei. Was für ein Schwachsinn. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie es meinen Bruder erging. Doch natürlich blieb ihm auch ein viertes Mal nich erspart. Jetzt fragt man sich natürlich, warum verdammt nochmal, gleich vier Mal.
Die Stangen brachen immer wieder, nur beim vierten Mal klappte es endlich.

Nach den Rücken OP´s, folgte eine Fuß Operation. Diese lief, als einzigste von 10 OP´s, glatt. Wenn man bedenkt, dass das alles sehr schwere OP´s waren, grenzt es an ein Wunder, dass Sebastian das so mitgemacht hat. Wenn ich nur darüber nachdenke, kämpfe ich mit den Tränen.

BALD.......
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  Empfänger: Sabine Bach
Konto Nr: 6675875
BLZ: 820 640 88

Verwendungszweck: Operation Flipper
Kreditinstitut: VR Bank Eisenach
 
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